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 Ab dem Jahr 2021 wird es einige Änderungen im Ausweis- und Passwesen geben. Nachfolgend sind die einzelnen Punkte aufgelistet und beschrieben.

1. Personalausweis

Erstmals seit der Einführung des Personalausweises im Scheckkartenformat vor 10 Jahren, werden die Gebühren für die Erstellung des Ausweisdokumentes durch die Bundesregierung angepasst.

Ab dem 01.01.2021 erhöht sich die Gebühr für die Ausstellung eines Personalausweises für Personen ab dem 24. Lebensjahr von bisher 28,80 Euro auf 37,00 Euro. Dafür bleibt der Betrag bei Personen unter 24 Jahren stabil bei 22,80 Euro.

Über den Gesetzentwurf zur kompletten Digitalisierung des Passbildes wurde noch nicht entschieden. Ziel des Gesetzentwurfes soll es sein, die Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen so unbürokratisch und bürgerfreundlich wie möglich zu gestalten, indem für die Beantragung lediglich ein Weg (zum Bürgerbüro) erforderlich ist. Auf Wunsch der antragstellenden Person, kann der Fotograf wie gewohnt das Lichtbild anfertigen und der Behörde elektronisch zum Abruf bereitstellen, falls die Behörde bereits über ein Verarbeitungsprogramm verfügt. Auch ist vorgesehen, dass die Personalausweisbehörde Passbilder elektronisch anfertigt, sofern sie Geräte zur Lichtbildaufnahme besitzt. Papierbasierte Passbilder sollen im Antragsprozess für Personalausweis und Reisepass spätestens zum 01.05.2025 entfallen, damit im Bürgerbüro Qualitätseinbußen beim Einscannen vermieden werden. Bis auf weiteres ist von jedem Bürger ein papierbasiertes Lichtbild zur Antragstellung mitzubringen. Wenn sich Neuerungen ergeben, werden wir gesondert im Amtsblatt darüber berichten.

Außerdem wird ab August 2021 das Abgeben der Fingerabdrücke bei der Beantragung des Personalausweises zur Pflicht. Bisher galt diese Pflicht nur für den Reisepass und war als freiwillige Option bereits jetzt im Personalausweis vorhanden.

Alle Infos zum Personalausweis gibt es auf der offiziellen Seite www.personalausweisportal.de

2. Laufzeitänderung Kinderreisepass

Für Reisen ins Ausland benötigen Kinder bereits ab der Geburt ein eigenes Reisedokument. Für Kinder unter 12 Jahren kann der Kinderreisepass beantragt werden. Der gegenwärtige deutsche Kinderreisepass enthält kein elektronisches Speicherelement (Chip) und darf daher aus europarechtlichen Gründen nicht länger als ein Jahr gültig sein. Die Gültigkeitsdauer von Kinderreisepässen wird ab dem 01.01.2021 von aktuell sechs Jahren auf ein Jahr reduziert.

Allerdings behalten die bereits ausgestellten Kindereisepässe ihre Gültigkeit. Unverändert bleibt, dass der Kinderreisepass 13,00 Euro kostet und für 6,00 Euro um ein weiteres Jahr verlängert werden kann.

Für Fragen zu den aufgeführten Themen  steht Ihnen Frau Lorenz gerne unter 08123-9326-79 zur Verfügung.

BITTE bedenken Sie, dass wir während der Corona-Pandemie eine persönliche Vorsprache ausschließlich mit Termin ermöglichen können. Melden Sie sich bitte telefonisch unter 08123-9326-60 an.

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